Stoffwechselstörung Hämopyrrollaktamurie – HPU Hannover

HPU ist die Kurzform für Hämopyrrollaktamurie, eine Stoffwechselstörung.

In der Literatur auch bekannt unter dem geschichtlich älteren Namen Krytopyrrolurie oder Malvaria. Hämopyrrollaktam (kurz HPL) ist eine Substanz aus dem Häm-Stoffwechsel, die bei Vorliegen dieser Störung über den Urin ausgeschieden wird (= das bedeutet der Wortbestandteil „urie“). Es handelt sich hier um eine (vererbbare) Stoffwechselstörung, die in unserer Bevölkerung sehr häufig vorkommt. Schätzungen gehen davon aus, dass jede 10. Frau und jeder 100. Mann von Hämopyrrollaktamurie betroffen sind.

Bei einer chronischen Erkrankung liegt die Wahrscheinlichkeit der Stoffwechselstörung HPU oft sehr nahe. Bei Patienten, die Psychotherapie in Anspruch nehmen, ist Beobachtungen zu Folge, fast jeder Zweite „HPU positiv“.

HPU ist genetisch bedingt. Das heißt, die Stoffwechselstörung wird von der Mutter oder auch vom Vater auf das Kind vererbt. Möglicherweise gibt es Formen von HPU zum Beispiel auch aufgrund eines Halswirbelsäulen-Traumas. Diskutiert wird auch, ob etwa eine Schwermetallbelastung oder eine Infektion mit Borrelien Hämopyrrollaktamurie auslösen kann. In jedem Fall aber verstärken Faktoren wie HWS-Traumata oder Amalgamfüllungen eine vorhandene Hämopyrrollaktamurie und zählen zu den Triggerfaktoren, die die Störung zum Ausbruch kommen lassen oder verstärken. Die Stoffwechselstörung HPU kann mithilfe der Messung von HPL-Komplexen im Urin nachgewiesen werden.

 

Mit HPU assoziierte Erkrankungen und Beschwerden

  • Schilddrüsenstörungen
  • Nebennierenschwäche
  • Burnout
  • Entgiftungsstörungen
  • Reizverarbeitungsstörungen
  • Hohe Sensibilität
  • Verdauungsprobleme und Nahrungsunverträglichkeiten
  • Histaminintoleranz
  • Fructose-Malabsorption
  • Gluten-Unverträglichkeit
  • Laktose-Intoleranz und Casein-Unverträglichkeit
  • Floraveränderungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten und ADHS/Autismus
  • Pellagra
  • Menstruation, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft
  • Infektionen
  • HWS-Trauma
  • Probleme im Bereich der Zähne
  • Schlafstörungen
  • Medikamenten- und Chemikaliensensibilität
  • Ängstlichkeit, Stimmungsschwankungen, Depression, Psychosen, schizophrenen Psychosen, Autismus, Panikstörungen
  • Stressintoleranz
  • Schlechte Traumerinnerung
  • Autoimmunerkrankungen, insbesondere Hashimoto-Thyreoiditis
  • Mitochondriopathien, z.B. Parkinson
  • Süchte und Abhängigkeiten

 

Hämopyrrollaktamurie Symptome

  • Linksseitige Schmerzen
  • Chronische Schmerzen
  • Mentale Schwäche
  • Heißhungerattacken
  • Übergewicht
  • Trockene Schleimhäute
  • Verdauungsprobleme (Verstopfung, Durchfall), Reizdarm, Blähungen
  • Sonnenlichtunverträglichkeit
  • Hyperaktivität (ADHS)
  • Ungeduld
  • Ständiges frieren
  • Infektanfälligkeit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • Ängste
  • Panikattacken
  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • Schilddrüsenstörungen
  • Harndrang
  • aufgetriebener Bauch
  • Sodbrennen
  • WS-Trauma
  • Morgendliche Übelkeit
  • Allergien ( z.B. auch Nickel…)
  • Leidenschaftliches Verhalten
  • Fruchtbarkeits-und Schwangerschaftsprobleme
  • Medikamentenunverträglichkeit
  • Schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Schwindelgefühl
  • Hautbeschwerden
  • Migräne

 

HPU Therapie

Das Ausgleichen der Stoffwechselstörung HPU erfolgt mit speziellen Mikronährstoffen.
Unter der HPU Therapie wird oft auch Traumatherapie zum ersten Mal möglich. Der Nachweis der Stoffwechselstörung HPU ist auch ein Nachweis über eine mangelnde Entgiftungskapazität.

Die Therapie dieser Stoffwechselstörung und das Ausgleichen der Mikronährstoffe sind die Voraussetzung für eine optimale Entgiftungsleistung.

Durch eigene Prozesse und intensive Erfahrungen in diesem Bereich, biete ich Ihnen in meiner Praxis hervorragende Möglichkeiten diese Stoffwechselstörung erfolgreich zu behandeln.

 

Folgen der Nichtbehandlung von HPU

  • Ohne HPU Behandlung reagiert der HPU-Patient auf Stress sehr speziell.
  • Er ist leicht zu überfordern und aus dem Gefühl der Überforderung heraus wird er oft  (verbal) aggressiv.
  • Das kann zu Spannungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen führen.
  • Die Konzentrationsfähigkeit kann stark eingeschränkt sein; Ordnung zu halten ist oft ein hoffnungsloses Unterfangen.
  • Obwohl ein Hämopyrrollaktamurie Patient oft durchaus einen hohen Intelligenzquotienten mitbringt, kann es sein, dass er nicht in der Lage ist, gut für sich selbst und andere zu sorgen.
  • Es kann ohne HPU Behandlung zu psychischen Problemen kommen und zu akuten Schwächezuständen.
  • Blutzuckerschwankungen oder auch Blutdruckschwankungen oder ganz allgemein Herz-Kreislauf-Probleme können vermehrt auftreten.
  • Bleibt er unbehandelt, hat der HPU-positive Patient ein sehr viel höheres Risiko an den Folgeerkrankungen zu erkranken.

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Meine Praxis liegt zentral in Hannover.
Auch zu Fuß vom Hauptbahnhof Hannover aus bequem zu erreichen. Ich freue mich auf Ihren Besuch, um aber genügend Zeit für Sie zu haben, bitte ich Sie einen Termin zu vereinbaren.